Workspace 2.0 Was einen offenen Arbeitsplatz ausmacht

Das Stichwort Workspace 2.0 liegt voll im Trend. Ein offenes Büro verheißt eine gesteigerte Produktivität durch vergrößerte kreative Freiräume. Und diese sind dringend notwendig. So kam Genslers 2016 Workplace Survey zu dem Ergebnis, dass sich in Großbritannien 67 Prozent der Arbeitskräfte aufgrund der Gestaltung ihrer Büros nach Arbeitsende regelmäßig ausgelaugt fühlen.

EIN OFFENES BÜRO FÖRDERT EFFIZIENTE KOMMUNIKATION UND ZUSAMMENARBEIT

Zugleich arbeiten bereits über 8 Millionen Briten in einem Großraumbüro. Dies zeigt, dass ein offenes Büro nicht automatisch zu einem vergrößerten Wohlbefinden führt. Hier erfahren Sie, welche Bedingungen ein modernes offenes Büro erfüllen muss, damit die potenziellen Vorteile des Workspace 2.0 voll zum Tragen kommen.

WAS IST EIN OFFENER WORKSPACE?

Ein offenes Büro zeichnet sich dadurch aus, dass die Mitarbeiter nicht in einzelnen Zellen, sondern gemeinsam in einem Raum tätig sind. Dies bedeutet jedoch nicht, dass alle zusammen in einem einzigen großen ungegliederten Raum arbeiten. Stattdessen ist ein Großraumbüro gewöhnlich durch bewegliche Elemente in einzelne Zonen unterteilt. 

Ein offenes Büro soll in erster Linie die Kommunikation und die Zusammenarbeit verbessern. Von einem Großraumbüro wird erwartet, dass es den Abbau von Hierarchien und die schnelle Bildung von Projektgruppen sowie die Herstellung von informellen und spontanen Kontakten fördert. Darüber hinaus soll ein Großraumbüro den raschen Austausch und die Kreativität anregen. Auf der anderen Seite steht das Großraumbüro in dem Ruf, ein lauter und unruhiger Ort zu sein,

in dem ein gewisses Chaos herrscht. Wenn mehrere Personen gleichzeitig telefonieren und andere eine Besprechung abhalten, dann müssen viele Dinge ausgeblendet werden, um produktive Arbeit leisten zu können. Deshalb stößt ein Großraumbüro vielerorts auf Skepsis. Warum gilt ein offenes Büro dennoch als Arbeitsplatz der Zukunft?

Wenn im Rahmen des sogenannten „New Work“ von neuen Arbeitsweisen im Büro gesprochen wird, dann kommt sehr schnell die Sprache auf den „offenen Workspace“. Denn im Zuge der zunehmenden Flexibilisierung der Arbeit sollen auch die Büroraumkonzepte entsprechend variabel nutzbar und flexibel sein. Zudem wird von modernen Büroräumen erwartet, dass sie kommunikationsfördernd und ökonomisch sind.


Variable Büroaustattung? Einfach und ohne teure Investments hier bestellen!


Natürlich sollen die Arbeitsräume auch unterschiedliche Nutzungsweisen zulassen. Sie sollen sich gleichermaßen für Team- und Einzelarbeit sowie für spontane Abstimmungen und Pausen eignen. Daneben ist ebenfalls zu berücksichtigen, dass immer weniger Beschäftigte die komplette Arbeitszeit im Büro verbringen möchten. Da die Büroflächen in vielen Städten immer teurer werden, gilt es die Nutzung der vorhandenen Fläche zu optimieren. Diese Faktoren führen dazu, dass immer mehr persönlich zugeordnete

Arbeitsplätze durch variable Nutzungskonzepte ersetzt werden – ein offenes Büro erscheint als logische Konsequenz. Anstatt für alle Mitarbeiter feste Arbeitsplätze vorzugeben, kann sich dort jeder am Morgen den passenden Ort für seine jeweiligen Aufgaben suchen. Schließlich ermöglicht es die Entwicklung der IT, sich von allen Orten sowie von unterwegs aus ins Firmennetz einzuloggen oder den Kontakt per E-Mail zu halten.

WIE WIRD EIN OFFENER WORKSPACE ZU EINEM VOLLEN ERFOLG?

Um all die unterschiedlichen Anforderungen erfüllen zu können, sollte die Fläche in einem Großraumbüro nicht einheitlich gestaltet, sondern in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt sein. Einerseits werden Teamflächen und Bereiche für kooperative Beschäftigungen benötigt, andererseits werden Flächen für konzentriertes Arbeiten und Rückzugsorte für ein privateres Arbeiten sowie vertrauliche Gespräche gebraucht. Außerdem gibt es Bedarf an größeren Meetingräumen und an kleinen Denkerzellen, an Kreativräumen sowie an Marktplätzen, die dem Austausch von Informationen und Gedanken dienen. Schließlich braucht man auch Räume zum Ausgleich von der Arbeit, wie Kaffeebars, Lounges und Meetingpoints. Für eine kurze sportliche Abwechslung beliebt sind Kicker und Tischtennis. Zum Runterkommen und Abschalten bieten sich Entspannungs- und Ruheräume an.

Für all diese unterschiedlichen Nutzungen gilt es eine passende technische Infrastruktur bereitzustellen. So müssen überall genügend Stecker und Internetanschlüsse vorhanden sein. Darüber hinaus ist für ein konzentriertes Arbeiten bei der Raumgestaltung ein ausreichender Schallschutz zu gewährleisten. Ein effizienter Weg, um zugleich die Privatsphäre und die Schalldämmung zu verbessern besteht darin, Raumteiler in Form von Akustikwänden einzusetzen. Modern gestaltete Trennwände aus lärmschluckenden Materialien sorgen für die benötigte Ruhe beim Arbeiten und reduzieren den Quadratmeterbedarf pro Arbeitsplatz. 


Zu laut im Büro? So senken Sie den Lärmpegel schnell und günstig


DER EFFIZIENTESTE WEG ZUM FLEXIBLEN WORKSPACE

Freistehenden Stellwände sind auch ideal für eine rasche und flexible Anpassung der Büroaufteilung an wechselnde Umstände. Somit kommen sie den widersprüchlichen Anforderungen an maximale Flexibilität bei zugleich ausreichender Privatheit auf ideale Weise entgegen. 

Wenn zudem auch alle Tische, Stühle und Regale auf Rollen frei herumfahren können und überall eine ausreichende technische Infrastruktur vorhanden ist, steht einer schnellen und funktionalen (Um-)Gestaltung eines offenen Workspace nichts mehr im Wege.